Über uns
Tierhilfe in Not International setzt sich für Tiere ein, die ohne menschliche Hilfe kaum eine Chance hätten. Unser Schwerpunkt liegt vor allem auf Belarus und anderen Regionen Osteuropas, in denen viele engagierte Tierschützerinnen und Tierschützer täglich mit sehr begrenzten finanziellen Möglichkeiten versuchen, Straßenkatzen und Straßenhunden zu helfen.
Unsere Arbeit besteht nicht nur darin, einem einzelnen Tier in einer schwierigen Situation zu helfen. Unser Ziel ist es, langfristige und nachhaltige Lösungen zu unterstützen, die das Leben vieler Tiere dauerhaft verbessern können.
Kastrations- und Sterilisationsprojekte
Einer der wichtigsten Bereiche unserer Arbeit sind Kastrations- und Sterilisationsprojekte.
Unkontrollierte Vermehrung führt dazu, dass immer neue Generationen von Katzen und Hunden auf der Straße geboren werden. Viele dieser Tiere leiden unter Hunger, Krankheiten, Verletzungen, Kälte und fehlender medizinischer Versorgung.
Deshalb unterstützen wir Kastrationen und Sterilisationen von Straßen- und Tierschutztieren. Für uns ist dies eine der wirksamsten Möglichkeiten, Tierleid langfristig zu reduzieren.
Jedes kastrierte Tier bedeutet, dass in Zukunft zahlreiche weitere Tiere nicht unter schwierigen Bedingungen auf der Straße geboren werden müssen.
Medizinische Versorgung und Behandlung
Viele Tiere, die von unseren Helferinnen und Helfern gefunden werden, benötigen dringend medizinische Hilfe.
Manche Tiere werden von Autos angefahren, andere leiden an Infektionen, chronischen Erkrankungen, Verletzungen oder den Folgen jahrelanger Vernachlässigung. Leider gibt es auch Tiere, die Opfer menschlicher Gewalt geworden sind.
Tiermedizin ist teuer. Neben der eigentlichen Behandlung entstehen Kosten für Untersuchungen, Bluttests, Röntgen, Ultraschall, Medikamente, Operationen, Infusionen, Verbandsmaterial und regelmäßige Kontrolltermine.
Deshalb unterstützen wir nach unseren Möglichkeiten die medizinische Versorgung von Tieren und helfen Tierschützerinnen und Tierschützern dabei, notwendige Behandlungen zu finanzieren.
Unser Ziel ist es, einem kranken oder verletzten Tier nicht nur kurzfristig zu helfen, sondern ihm die Chance auf ein möglichst schmerzfreies und würdiges Leben zu geben.
Futterhilfe für Straßen- und Tierschutztiere
Für viele Straßenkatzen und Straßenhunde ist regelmäßiges Futter nicht selbstverständlich.
Unsere Helferinnen und Helfer versorgen Tiere an verschiedenen Futterstellen und unterstützen Menschen, die sich täglich um größere Gruppen von Straßenkatzen oder Straßenhunden kümmern.
Besonders im Winter ist diese Hilfe überlebenswichtig. Ein gut ernährtes Tier hat bessere Chancen, Krankheiten und extreme Temperaturen zu überstehen.
Deshalb gehören auch Futter und grundlegende Versorgung zu den wichtigen Bereichen unserer Arbeit.
Warme Häuser für Straßenkatzen
Die Winter in vielen Regionen Osteuropas können sehr kalt sein. Straßenkatzen haben häufig keinen geschützten Platz, an dem sie schlafen oder sich vor Schnee, Wind und Frost verstecken können.
Aus diesem Grund unterstützen wir Projekte für isolierte und geschützte Katzenhäuser.
Solche warmen Häuser bieten Straßenkatzen einen trockenen und geschützten Rückzugsort und können besonders in sehr kalten Nächten lebensrettend sein.
Dieses Konzept wurde von unseren Helfern bereits vor vielen Jahren eingesetzt und hat sich als praktische und wirkungsvolle Unterstützung für Straßenkatzen bewährt.
Unterstützung lokaler Tierschützer
Hinter jedem geretteten Tier stehen Menschen.
Menschen, die morgens vor der Arbeit Tiere füttern. Menschen, die nachts verletzte Tiere in eine Tierklinik bringen. Menschen, die Medikamente geben, Infusionen durchführen, Futter kaufen, Tiere beobachten und sich täglich darum kümmern, dass kein Tier vergessen wird.
Viele dieser Helferinnen und Helfer finanzieren einen großen Teil ihrer Arbeit aus eigener Tasche.
Wir möchten diese Menschen unterstützen, vernetzen und ihnen helfen, die finanziellen Belastungen ihrer täglichen Tierschutzarbeit zu reduzieren.
Denn nachhaltiger Tierschutz funktioniert nur gemeinsam.
Aufklärung und soziale Werbung
Tierschutz beginnt nicht erst dann, wenn ein Tier bereits verletzt oder krank ist.
Deshalb ist Aufklärung für uns ein besonders wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.
Wir möchten Menschen dazu bewegen, Tiere respektvoll zu behandeln, Verantwortung zu übernehmen und zu verstehen, warum Kastration, medizinische Versorgung und verantwortungsvoller Umgang mit Tieren so wichtig sind.
Dazu gehören Informationsmaterialien, Flyer, Plakate, soziale Medien und öffentliche Informationskampagnen.
Auch soziale Werbung im öffentlichen Raum kann helfen, viele Menschen gleichzeitig zu erreichen und langfristig ein anderes Bewusstsein für den Umgang mit Tieren zu schaffen.
Zusammenarbeit mit Schulen und jungen Menschen
Kinder und Jugendliche sind die Erwachsenen von morgen.
Deshalb möchten wir besonders jungen Menschen zeigen, dass Tiere fühlende Lebewesen sind, die Respekt, Schutz und Mitgefühl verdienen.
Informationsveranstaltungen, Ausstellungen, Unterrichtsprojekte und Gespräche über Tierschutz können dabei helfen, Verantwortung und Empathie schon früh zu fördern.
Wenn ein Kind lernt, einem Tier mit Respekt zu begegnen, kann daraus eine Einstellung entstehen, die ein ganzes Leben bleibt.
Verbesserung der Bedingungen für Straßentiere
Unser Ziel ist nicht nur die Hilfe in einzelnen Notfällen.
Wir möchten langfristig dazu beitragen, die Bedingungen für Straßentiere insgesamt zu verbessern.
Dazu gehören Kastrationsprogramme, Futterstellen, geschützte Schlafplätze, medizinische Versorgung, Aufklärung und Zusammenarbeit mit lokalen Helfern, Gemeinden und anderen Tierschutzinitiativen.
Viele kleine Veränderungen können gemeinsam einen großen Unterschied machen.
Hilfe kennt keine Grenzen
Tierleid kennt keine Landesgrenzen – und auch Mitgefühl sollte keine Grenzen kennen.
Unsere Arbeit verbindet Menschen aus verschiedenen Ländern, die ein gemeinsames Ziel haben: Tieren zu helfen, die keine eigene Stimme haben.
Dabei ist uns Transparenz besonders wichtig. Wir möchten zeigen, wofür Unterstützung benötigt wird und welche Projekte dadurch möglich werden.
Jeder Beitrag kann helfen – unabhängig davon, ob jemand spendet, unsere Arbeit teilt, Informationsmaterial verteilt, sich ehrenamtlich engagiert oder einfach anderen Menschen von unseren Projekten erzählt.
Gemeinsam können wir mehr erreichen
Tierschutz besteht aus vielen kleinen Schritten.
Eine Kastration.
Eine medizinische Behandlung.
Ein Sack Futter.
Ein warmer Schlafplatz.
Eine Infusion für ein krankes Tier.
Eine Informationskampagne.
Ein Mensch, der seine Einstellung gegenüber Tieren verändert.
Jeder dieser Schritte zählt.
Unser Ziel ist es, gemeinsam mit engagierten Menschen dafür zu sorgen, dass möglichst viele Tiere ein Leben mit weniger Leid, mehr Sicherheit und mehr Würde führen können.
Liebe zu Tieren kennt keine Grenzen.
